Die meisten kennen Holzhäuser in Form von Gartenhäusern oder als Ferienhaus am Urlaubsort. Jedoch gibt es auch moderne Holzhäuser, die als geräumiges Wohnhaus geeignet sind und einem Massivhaus in nichts nachstehen.
 
Für die ökologische und natürliche Bauweise werden immer häufiger Holzhäuser vorgezogen. Ein Holzhaus kann wie jedes andere Haus auch als Passivhaus oder Niedrigenergiehaus gebaut werden, das teilweise oder weitestgehend unabhängig von fossilen Energieträgern ist.
Wer sich für ein Niedrigenergiehaus entscheidet, kann dafür finanzielle Unterstützung in Form von Förderungen beantragen. Die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) greift den Häuslebauer dabei mit zinsgünstigen Krediten unter die Arme.

Doch wer sich für das umweltgerechte Bauen entscheidet, muß hier auch eine Entscheidung treffen zwischen einem KfW-Energiesparhaus 40 oder 60, zwischen einem Passiv- oder Niedrigenergiehäuser. Diese ganzen Bezeichnungen können sehr verwirrend sein und für jede Bauweise gibt es spezielle Vorschriften, die für die Förderung eingehalten werden müssen.

Ob man sich für seine eigenen vier Wände für ein Holzhaus oder eher doch für ein Steinhaus oder gar ein Altbau zum Sanieren vorzieht, bleibt auch hier Geschmacksache. Ein Holzhaus ist nicht nur aus einem natürlichen Rohstoff, dass ein sehr gutes Raumklima verbreitet, sondern auch für eine warme und wohnliche Atmosphäre sorgt. Um das Holz dauerhaft zu erhalten, muß es regelmäßig gegen Fäulnis, Insektenfraß und Verwitterung erhalten. Mit umweltfreundlichen Holzschutzmitteln ist dies heutzutage auch kein gesundheitliches oder ökologisches Problem mehr.