Dezember 2007


Häuser aus Holz sind wegen ihres natürlichen Aussehens und wegen ihres guten Raumklimas nicht mehr nur als kleine Gartenhäuser beliebt. Das Holzhaus als Wohnhaus verbreiten je nach Bauweise ein skandinavisches oder als Blockhäuser ein rustikales Flair.  Vor einige Jahren noch abfällig als Ökohäuser bezeichnet, werden gerade Holzhäuser auch für die Niedrigenergiebauweise sehr gern verwendet.

Ob nun als KfW 40 oder 60 Haus oder als Passivhaus, welches weitestgehend von fossilen Energieträgern unabhängig ist, bleibt jedem selbst überlassen. Mit einem Holzhaus kann jedem Wunsch oder Geldbeutel entsprochen werden. Niedrigenergiehäuser werden von der Kreditanstalt für Wiederaufbau, kurz KfW, mit zinsgünstigsten Krediten unterstützt. Für die Förderungen müssen jedoch genaue Auflagen befolgt werden.

Wer einen konsequent ökologischen Wohnstil vorzieht, der kann auch beim Hausbau auf den traditionellen Blockhausbau zurückgreifen. Hier kann man zu Recht behaupten, dass sich Qualität auf Dauer bewährt und der Rückgang dieses Baustils hat nicht etwa etwas mit der Abnahme der Wälder zu tun, sondern vielmehr damit, dass es immer weniger gradwüchsige Baumarten in den Regionen gibt.

In den skandinavischen Ländern, aber auch in Alaska und in Gebieten von Russland, Rumänien und Polen, ist die Blockbohlen-Bauweise noch sehr weit verbreitet. In Deutschland sind Blockhäuser besonders in der Gegend des Erzgebirges noch häufiger zu finden.

 

Die meisten kennen Holzhäuser in Form von Gartenhäusern oder als Ferienhaus am Urlaubsort. Jedoch gibt es auch moderne Holzhäuser, die als geräumiges Wohnhaus geeignet sind und einem Massivhaus in nichts nachstehen.
 
Für die ökologische und natürliche Bauweise werden immer häufiger Holzhäuser vorgezogen. Ein Holzhaus kann wie jedes andere Haus auch als Passivhaus oder Niedrigenergiehaus gebaut werden, das teilweise oder weitestgehend unabhängig von fossilen Energieträgern ist.
Wer sich für ein Niedrigenergiehaus entscheidet, kann dafür finanzielle Unterstützung in Form von Förderungen beantragen. Die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) greift den Häuslebauer dabei mit zinsgünstigen Krediten unter die Arme.

Doch wer sich für das umweltgerechte Bauen entscheidet, muß hier auch eine Entscheidung treffen zwischen einem KfW-Energiesparhaus 40 oder 60, zwischen einem Passiv- oder Niedrigenergiehäuser. Diese ganzen Bezeichnungen können sehr verwirrend sein und für jede Bauweise gibt es spezielle Vorschriften, die für die Förderung eingehalten werden müssen.

Ob man sich für seine eigenen vier Wände für ein Holzhaus oder eher doch für ein Steinhaus oder gar ein Altbau zum Sanieren vorzieht, bleibt auch hier Geschmacksache. Ein Holzhaus ist nicht nur aus einem natürlichen Rohstoff, dass ein sehr gutes Raumklima verbreitet, sondern auch für eine warme und wohnliche Atmosphäre sorgt. Um das Holz dauerhaft zu erhalten, muß es regelmäßig gegen Fäulnis, Insektenfraß und Verwitterung erhalten. Mit umweltfreundlichen Holzschutzmitteln ist dies heutzutage auch kein gesundheitliches oder ökologisches Problem mehr.